Verschiedene Angebote und besondere Gottesdienste

 

Ökumenischer Gottesdienst mit dem Alpenverein

Foto: Thomas Klapperich

Foto: Thomas Klapperich

Am 11. September feiern wir mit dem Alpenverein wieder einen Ökumenischen Gottesdienst am Kreuzberg, um 10 Uhr.

Bei Regen findet der Gottesdienst in der St.-Gallus-Kirche statt.

 

 

 


Gemeindefest

Das für Sonntag, 18. September geplante Gemeindefest muss leider abgesagt werden!


Gottesdienste für Jung und Alt

* 2. Oktober 2022, Erntedankfest
10.00 Uhr Außenaltar bei Böserscheidegg
Bei Regenwetter in der Auferstehungskirche

Infos ab 8 Uhr am Anrufbeantworter (08381/948561)

* 27. November 2022, 1. Advent
10.30 Uhr Auferstehungskirche Scheidegg


Neues Angebot: Meditation und Inspiration

Ab Oktober lade ich Neugierige und Interessierte vierzehntägig zu meditativen Abenden mit inspirierenden Impulsen ein.

Einfacher Gesang, kurze thematische Impulse – das Leben, Sinnfragen, den Glauben betreffend, viel Stille und Raum für gewünschten Austausch sollen Elemente dieser Abende sein.

Termin:
montags von 19.45 bis 21.00 Uhr im Pilgerzentrum bzw. der Auferstehungskirche in geraden KWs außerhalb der Schulferien, ab dem 17.10.22

Die Abende können auch einzeln besucht werden.
Anregungen und Wünsche regelmäßig Teilnehmender können aufgenommen werden.

Rückfragen und wenn möglich Anmeldung bis zum Vorabend bei:
Katrin.Horn@elkb.de oder 08381 948353


Der Scheidegger Friedenspreis

Die Verleihung des 14. Scheidegger Friedenspreises findet am 3. Oktober um 19.30 Uhr im Kurhaus statt. Das Ökumenische Friedensgebet wird wie gewohnt am Vormittag um 10 Uhr in der Hubertus-kapelle in Forst abgehalten.

Der Scheidegger Friedenspreis geht heuer an den evangelisch-lutherischen Pfarrer und mehrfachen Preisträger Christoph Wonneberger.
Der 1944 in Wiesa im Erzgebirge geborene Theologe entstammt einer sächsischen Pfarrersfamilie. Er erwarb1965 zunächst den Facharbeiterabschluss als Maschinenschlosser.
Danach studierte er Theologie an der kirchlichen Hochschule sowie an der staatlichen Universität in Rostock. 1973 in Leipzig ordiniert, wirkte er bis 1977 als Pfarrer in Leipzig-Möckern und Taucha.

Von 1977 bis 1984 war er Pfarrer der Dresdner Weinbergskirchgemeinde. Hier widmete er sich u. a. der Beratung von Wehrdienstverweigerern. Dabei gründete er innerhalb der nichtstaatlichen kirchlichen Friedensbewegung 1980 die Initiative für einen Sozialen Friedensdienst (SoFd), eine landesweite Initiative gegen den Wehrdienst.
Damit war er zahlreichen Disziplinierungsversuchen offizieller und inoffizieller staatlicher und kirchlicher Stellen ausgesetzt. 1982 schlug Wonneberger im Rahmen der SoFd-Initiative vor, regelmäßige Friedensgebete in verschiedenen Kirchen der DDR durchzuführen, um einen festen Ort des gewaltfreien Widerstands zu entwickeln.

1985 wurde er Pfarrer der evangelischen Lukasgemeinde in Leipzigs Stadtteil Volkmarsdorf. Die Gründung der oppositionellen Arbeitsgruppe Menschenrechte brachte ihn seit Anfang 1987 in weitere schwere Konflikte mit staatlichen und kirchlichen Stellen. Ab 1986 koordinierte Wonneberger die wöchentlichen Friedensgebete in der Leipziger Nikolaikirche im Auftrag des Superintendenten des Kirchenbezirkes Leipzig-Ost. Damit ermöglichte Wonneberger den oppositionellen Gruppierungen in Leipzig – u. a. Arbeitsgruppe Menschenrechte, Arbeitskreis Gerechtigkeit, Arbeitsgruppe Umweltschutz, Initiativgruppe Leben, Frauen für den Frieden – einander abwechselnd Andachten zu gestalten und ihre politischen Inhalte zu vertreten. Des Weiteren ermöglichte er Auftritte oppositioneller Liedermacher der Leipziger Liederszene als offene Liederbühne in seiner Kirche.

Ein schwerer Hirninfarkt am 30. Oktober 1989 machte Wonneberger zum „Pfarrer ohne Worte“. Heilung und medizinische Rehabilitation dauerten viele Jahre. 1991 wurde Wonneberger offiziell in den Ruhestand versetzt. Er trat erst ab 2009 wieder politisch in Erscheinung.


Ewigkeitssonntag

Am Sonntag, 20. November feiern wir um 9 Uhr in der Kreuzkirche in Weiler und um 10.30 Uhr in der Auferstehungskirche in Scheidegg wieder jeweils einen Gottesdienst, in dem wir an die verstorbenen Gemeindeglieder des letzten Kirchenjahres gedenken. Für jede/n von ihnen zünden wir ein Teelicht an, das auf dem Altar Platz findet.

Besonders eingeladen sind alle Angehörigen, die einen nahen Menschen verloren haben. Aber auch alle anderen sind eingeladen, sich an diesem Tag mit unserer Vergänglichkeit im Licht der Ewigkeit auseinanderzusetzen und gegebenenfalls diesen Abendmahlsgottesdienst zum Gedenken an liebe Menschen, die bereits von uns gegangen sind, zu nutzen.


 

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