Liebe Gemeindemitglieder, liebe Gäste!

„Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“

Mit der Jahreslosung für 2021 begrüßen wir Sie ganz herzlich auf unserer Homepage.

Wir freuen uns an einem Sommer, in dem wir durch die so schnell möglichen Impfungen eine relative Freiheit wieder genießen dürfen: kein Lockdown mehr, Restaurantbesuche sind wieder möglich, im Gottesdienst dürfen wir wieder singen, und viele Menschen können die Ferienzeit wieder zu einem Urlaub nutzen. Ich bin sehr dankbar, dass Menschen bei uns und anderswo in so rasant schneller Zeit einen Impfstoff gegen Corona entwickelt haben – und dass wir alle Nutznießer dieser Segnung sind. Denn – mit Blick auf Corona-Leugner und Impf-Gegner – wie sähe denn unser Leben aus, wenn wir noch keinen Impfstoff hätten? Ich mag es mir nicht ausmalen!

Während ich diese Zeilen schreibe (Mitte August), schauen wir mit etwas Bangen auf den Herbst: Wie wird es werden? Werden wir die gewonnenen Freiheiten weiter nutzen können? Werden wir vielleicht sogar wieder mehr (gewohnte) Freiheiten bekommen? Oder werden wir uns wieder stärker einschränken müssen?

Hoffnungsvoll schauen wir nach vorn! Hoffen als Kirchengemeinde, dass wir unsere Gottesdienste weiter uneingeschränkt feiern können, dass wir Weihnachten wieder als Fest des Lebens feiern können. Hoffen, dass wir mit unseren Konfis wieder auf Freizeiten werden gehen und ihr Konfi-Jahr fortsetzen bzw. beginnen können. Senioren hoffen, sich wieder in trauter Runde treffen zu können. Krabbelgruppen ist dasselbe zu wünschen. Wir hoffen auf das eine oder andere Konzert, auch für die vielen Künstler, die es als Berufsgruppe mit am härtesten in den letzten 1 ½ Jahren erwischt hatte.

Was auch immer kommen mag, ich hoffe, dass wir neu Gemeinsinn und Solidarität lernen. Dass wir als Gesellschaft davon leben, dass wir Rücksicht aufeinander nehmen. Dass wir als Erden-Gemeinschaft davon leben, dass wir mehr Verzichten und eine nachhaltige Änderung unseres Lebensstils lernen – um Mutter Erde wieder mehr zu schonen. Dass wir neu Hilfsbereitschaft buchstabieren, so wie es im ersten Lockdown und auch in den Überschwemmungsgebieten vielfältig zu erleben war. Und dass wir es als unser aller Lebenssinn empfinden, einander zu stärken, zu ermutigen und Hoffnung zu geben. In diesem Sinn wünsche ich uns allen einen segensreichen Herbst, mit Aufbruch und Achtsamkeit!

Ihr/Euer Pfarrer Uwe Six

 

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