Regionalisierungsprozess: Zur Zukunft unserer Kreuzkirche

Unsere Kirchengemeinde befindet sich – gemeinsam mit den anderen evangelischen Gemeinden in der Region – in einem umfassenden Veränderungsprozess.

Im Rahmen der Regionalisierung der Kirchengemeinden in Lindau, am See und im Westallgäu müssen auch Entscheidungen über die künftig benötigten Gebäude getroffen werden. Hintergrund ist unter anderem die Vorgabe der Landeskirche, in den kommenden Jahren rund 50 Prozent des Gebäudebestands entweder abzugeben oder so zu bewirtschaften, dass er sich finanziell selbst trägt.

Was bedeutet das für Scheidegg-Weiler?

Für unsere Kirchengemeinde ist vorgesehen, das Ensemble aus Auferstehungskirche, Pilgerzentrum und Pfarrhaus in Scheidegg zu erhalten.

Von der Kreuzkirche in Weiler hingegen wird sich die Kirchengemeinde nach der derzeitigen Planung trennen müssen. Angestrebt wird eine Abgabe bzw. ein Verkauf der Kirche.

Wichtig ist dabei: Der Prozess ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Die entsprechenden Entscheidungen innerhalb der Regionalgemeinde sollen bis Ende 2026 endgültig abgestimmt werden.

Wie könnte es mit der Kreuzkirche weitergehen?

Eine Möglichkeit wäre, die Kreuzkirche in anderer Trägerschaft zu erhalten. Im Gespräch ist beispielsweise die Idee einer Genossenschaft. Sollte sich jedoch keine tragfähige Lösung finden, kommen auch ein Verkauf und letztlich ein möglicher Abriss in Betracht.

Nach der derzeitigen Planung könnte im Laufe des Jahres 2027 die kirchliche Entnutzung der Kreuzkirche erfolgen. Für diesen Abschied soll es einen Gottesdienst und ein anschließendes Beisammensein geben. Ein konkreter Termin steht derzeit noch nicht fest.

Bis dahin soll die Kreuzkirche weiterhin für Gottesdienste und das Gemeindeleben genutzt werden.

Wir werden auf unserer Website über die weiteren Entwicklungen und Entscheidungen informieren.