Kino


Im Pilgerzentrum Scheidegg – Beginn jeweils um 20 Uhr — Eintritt frei — Spenden erbeten


KINDERKINO – Samstag, 30. März 15.30 Uhr
Janosch – komm wir finden einen Schatz
Trickfilm – Irina Probost – Deutschland 2012, FSK 0, empf. ab 5 Jahre

KINDERKINO – Samstag, 25. Mai 15.30 Uhr
Mama Muh und die Krähe
Trickfilm, I. Veyshtagin, Deutschland, Schweden, Ungarn 2009, FSK 0, Empf. ab 5 Jahre, 78 min


Samstag, 16. März
Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen
Spielfilm, Theodore Melfi – USA 2016, FSK 0 Jahre, Empf. ab 14 Jahre, 122 min

Samstag, 30. März
St. Jacques – Pilgern auf Französisch
Spielfilm, C. Serreau, Frankreich 2005 FSK: 6, Empf. ab 12 Jahre, 104 min

Samstag, 13. April
Zum Verwechseln ähnlich – nichts ist so bunt wie die Farbe der Liebe
Spielfilm, Lucien Jean-Baptiste – Frankreich 2017; FSK 0 Jahre, Empf. 10 Jahre, 93 min

Samstag, 27. April
Das Pubertier
Komödie – Leander Haußmann – Deutschland 2017, FSK ab 6 Jahre, Empf. ab 12 J., 91 min.

Samstag, 11. Mai
Unterwegs mit Jacqueline
Spielfilm , Frankr./Marokko 2016, FSK 6 Jahre, Empf. ab 12 Jahre, 89 min

Samstag, 25. Mai
Welcome to Norway
Spielfilm , R. D. Langlo – Norwegen 2016, FSK 6 Jahre, Empf. ab 14 Jahre, 91 min.


Kommentar von Dr. Stepien

Gute Filme sind mehr als Unterhaltung. Ganz im Gegenteil: Während Unterhaltung uns eher unten hält, müde und schwer macht, kann ein guter Film uns beflügeln, erleichtern, aufwecken und uns körperlich energetisieren. Gute Filme können wie eine Art Therapie sein und zeigen Wirkungen auf Körper und Seele. Diese körperlich-seelischen Wirkungen hat jeder schon einmal erlebt, den ein Film gepackt und ergriffen hat.

Filme können uns zu Tränen rühren, uns wütend machen, traurig oder heiter stimmen, uns zum lachen bringen, uns sexuell erregen, uns Angst machen und erschrecken, uns ermutigen den eigenen Weg zu gehen, sie können uns auf den Magen schlagen und zu Herzen oder an die Nieren gehen und wie neueste wissenschaftliche Studien zeigen, erhöhen romantische Filme das weibliche Geschlechtshormon Progesteron, während Actionfilme den männlichen Testosteronspiegel in die Höhe treiben. Manche Filme sind wie Spiegel unserer Seele und unseres Geistes. Sie machen uns unsere existentiellen Ängste und Verzweiflungen bewusst, aber auch unsere Hoffnung und Zuversicht.

Der richtige Film zur richtigen Zeit kann mir helfen, mich ein Stück besser kennen zu lernen und unbewusstes bewusst zu machen. So vermag ein Film Hilfe zur Selbstwerdung und Individuation zu sein und mir zu zeigen, wer ich bin und wer ich womöglich noch sein könnte.

Damit diese heilsamen Wirkungen von Filmen  sich entfalten können, bedarf es wie beim bewußten Musikerleben der richtigen inneren Einstellung und der günstigen äußeren Bedingungen („Set und Setting“).

Das häusliche Wohnzimmer und der Fernsehapparat eignen sich nur schlecht für dieses Anliegen. Das Fernsehprogramm mit Werbeunterbrechungen ist völlig ungeeignet. Der Fernseher oft zu klein, der Ton zu dünn, so dass sich keine eindrückliche Wirkung entfalten kann.

Optimal ist der Kinosaal mit der großen Leinwand, dem satten Sound und den anderen Menschen, die mit dem gleichen Anliegen hier sind. Hier entsteht ein (morphogenetisches) Feld, in dem sich die therapeutische Wirkung von Filmen optimal entfalten kann.

Diese Raumbedingungen mit dem abgedunkelten Licht und dem Fokus auf die große Leinwand führen wie von selbst zu einer Art Alltagstrance, die unsere Aufmerksamkeit bündelt, so dass ein Film tief in uns eindringen und wirken kann. Diese äußeren Bedingungen helfen enorm, uns auf den Film einzulassen und ihn in uns einzulassen, so dass wie ein Teil des Filmes und der Handlung (Identifikation) werden können.

 

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